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Erweiterung auf Gas PDF Drucken E-Mail

Hallo Zusammen,
der Umbau hat mich für meinen V6 2.800 € incl. TÜV-Abnahme, Kfz-Briefeintrag und
Leihwagen (Seat Ibiza) gekostet.
Die Umrüstung eines 4 Zylinders fällt natürlich günstiger aus.
Die Anlage von "Vialle" gehört zu den führenden Produkten in der LPG-Technik.
Das besondere an dieser Anlage ist das Flüssiggas-Einspritzsystem ("LPI - Liquid Propan Injection").

Technologisches Wissen:
Vialle ist als niederländischer Fabrikant technologisch gesehen weltweit Marktführer
auf dem Gebiet der Autogasanlagen. Nach jahrelanger Entwicklung und Erprobung ist es Vialle gelungen,
ein Autogas-Einspritz-System zu realisieren, welches sich mit den meisten
hochwertigen Benzin-Einspritz-System messen kann.

Das LPI-System kann an alle modernen Einspritzmotoren angepaßt werden und
sogar schon an einige Magermix- und Turbo-Motoren.
Dabei bleiben alle ursprünglichen Eigenschaften des Motors erhalten.
Mit dieser neuen Technologie wird das LPG-System nicht mehr länger an die Einlaßseite
des Motors angebaut, sondern vielmehr in den Ansaugtrakt integriert.
Durch die kühlende Wirkung des verdampfenden Autogases in den Ansaugkanälen (Innenkühlung)
ergibt sich ein besserer Füllungsgrad in den Zylindern und dadurch eine höhere Motorleistung.
Weil sich die Regelung des LPI-Systems dem originalen Benzin-Steuergerät bedient,
bleiben alle ursprünglichen Eigenschaften des Autos erhalten. Zusätzlich wird die Umwelt weniger belastet.
Für das LPI-System gewährt Vialle eine allgemeine Garantie von 1 Jahr
(mein Einbaubetrieb gewährt 2 Jahre oder 100.000 km). Die Garantie erstreckt sich auf Bauteile und Einbau.

Beschreibung des LPI-Systems:
Das LPI-System arbeitet wie ein Benzin-Einspritzsystem.
Flüssiges Autogas gelangt unter Druck bis zu den Gaseinspritzventilen. Im LPI-System enthalten ist
ein Gastank (67 Liter unter dem Fahrzeug oder 100 Liter im Innenraum längs oder quer verbaut)
mit integrierter Membranpumpe.
Diese Membranpumpe erzeugt im Autogassystem einen Betriebsdruck von 5 bar und
pumpt das flüssige Autogas zur Druckregeleinheit.
Die Druckregeleinheit regelt den Druck im System und beeinhaltet außerdem ein Ventil,
welches geöffnet wird, wenn eine Umschaltung von Benzin auf Gas stattfindet.
Das flüssige Autogas erreicht dann die Gaseinspritzventile, die im Ansaugkrümmer eingebaut sind.
Überschüssiges Autogas wird über Rücklaufleitung und Druckregeleinheit zum Gastank zurück gefördert.
Die Gaseinspritzventile werden von dem LPG-Steuergerät (LPE) angesteuert.
Dazu werden die Signale der Benzineinspritzventile verwendet, die vom originalen Motorsteuergerät (ECU)
ausgesendet werden.
Alle ursprünglichen Signale des Motormanagement sowie die Diagnosefunktionen bleiben dadurch intakt.
Das Fahrzeug wird immer im Benzinbetrieb gestartet.
So wird anders als bei anderen Gasanlagen, bei denen man mindestens 1x pro Woche
im Benzinmodus fahren soll, die Funktionstüchtigkeit der Benzinanlage gewähreistet.
Nach einigen hundert Metern schaltet die Anlage dann automatisch auf Gasbetrieb um.
Man kann jederzeit auch selber auf Benzinbetrieb wechseln.
Selbst während der Fahrt ist ein Umschalten von Gas auf Benzin und umgekehrt möglich, und
nicht zu spüren.
Wenn eine Treibstoffart verbraucht ist, schaltet die Anlage automatisch auf die Andere um.

Viele Grüße Ralf

Noch mehr Informationen bekommt man zum einen auf der Seite meines Einbaubetriebes.
www.aisb.nl und bei Vialle selber www.vialle.nl .
Die Seite von Vialle ist leider nur in Englisch, aber hier http://systran.heisoft.de/ ist der nötige Übersetzer.
Einfach die genaue URL der einzelnen Seite eingeben
und schon bekommt man die Seite in deutscher Ausgabe.

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