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Austausch Ausrückhebel PDF Drucken E-Mail
Kupplung trennt bzw. geht nur schwer zum drücken

Das ist eine komplexere Aufgabe also nix mit mal so eben!
Richtiges Werkzeug einen 2. Mann und techn. Verständniss ist Pflicht. Ebenso wird keine Haftung auf den Vorgang übernommen.

Alle Schrauben die das Getriebe "oben" halten müssen raus... Es sind einige mehr als man vermuten würde!  Die Lambdasonde und das Hosenrohr müssen raus! Am besten mit dem Kat. Ist ne Sauarbeit aber ohne geht da fast- bis garnichts.

Ganz gefährlich sind folgende Stellen:

  • Die Schrauben haben eine unterschiedliche Länge. Also ACHTUNG die Schrauben MÜSSEN min. 15mm weit ins Material eingeschraubt werden!!!
  • Kupplung Oberseite: Umlenkhebel und der Seilzughalter sowie die Schrauben unter der Verkeidung des Ausrückhebels. Manche Schrauben kann man im angehobenen Zustand lösen bzw. rausziehen oder im abgesenkten Zustand.
  • Kupplung seitlich: die 3 Schrauben vom Starter nicht vergessen!!!
  • Kupplung unten: oberhalb der Quertraverse ist ein schwarzes Blech verschraubt mit max. 5 Schrauben
  • Getreibebefestigung/Aufhängung: Getriebe aufbocken/abstützen ganz wichtig und auch hier unterschiedliche Schrauben!
  • Alle Teile davon entfernen wie: Schaltgestänge, Kabel vom RF-Scheinwerfer, OT-Geber, Tachowelle, Ausrückdrücker v. Retourgang (Achtung Getriebeöl kommt raus!!!)

Halbachsen:

  • Vorbereiten 1x 4mm Durchschlag und Hammer
  • achja den 2. Mann sollte ab hier auch dabei sein.
  • Getriebegewicht: ca. 40Kg

Wie man die Halbachsen ausfädelt das überlasse ich jedem selbst! Die einen bauen nur den unteren Kugelkopf aus andere die Trapezaufhängung usw. tatsache ist nur eins: mit dem Platz wirds eng um die Dinger aus zu fädeln.

Als das Getriebe herunten war ist mir gleich der Ausrückhebel aufgefallen.

 

ausrckhebel.jpg
 Da wollte ich eigendlich schon gar nicht mehr weiter chirurgisch tätig sein. Die Ansicht nach der "Entfernung":

 

 

 

kupplung_k.jpg

  In der Annahme, dass bei meinem auch ein Stützlager verbaut ist musste ich die Kupplung auch demontieren.

 

Bei der Montage sollten es auch wieder 2 "Manderln" sein da man - egal wie man den Espace aufbockt - immer das Getriebe raufstemmen muss bzw. beim einfädeln der Halbachsen ne weile halten muss. Alle verzahnten Wellen sollte man mit hochwertigem/hitzebeständigem Fett eingeschmiert werden! Da es einer Demontage sehr hilfreich ist wenn die Dinger leicht runter gehen bzw. auch im Betrieb (Kupplungsscheibe) immer leicht geht. Dabei die oberen Schrauben nicht vergessen. In der richtigen Position einbauen!!! Nach der Getriebedämpfermontage ist es nicht mehr möglich die Schrauber ein zubauen, sowie auch das untere Spritzblech, kann auch nur in der angehobenen Position montiert werden.
Dem Starter (Anlasser - am. d.Red.) sollte dabei auch noch 1-2 Augen gelten, der hat auch eine Führungsbuchse die in die K-Glocke einrasten muss.

So nun kommen ein paar Bilder rund um die ganze Geschichte:

k-glocke_k.jpg

getriebeaufhng_k.jpg

g-aufhngung_li_k.jpg
Getriebeaufhängung links; Achtung unterschiedliche Schraubenlängen!

 

g-aufhngung_re_k.jpg

Getriebeaufhänung rechts; mit/ohne gebrochener Aufhängung sowie einer Hosenrohraufhängung die nicht bei allen vorhanden ist!
(rechts auf dem Bild)

 

getriebe_li_k.jpg
Getriebe links.; Anschluß Tacho (rechts unten) und Ölnivo-/Einfüllschraube

 

getriebe_re_k.jpg
Getriebe rechts.; Anschluß und Ort des Rückfahrlichtschalter
(Am oberen Ende des Antriebsausganges fast in der Mitte der Länge des Getriebes)
 

 
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